13. Tag der AIDA-Kreuzfahrt: St. Vincent - Kingstown
Allgemeine Infos:
Die 29
Kilometer lange und 17 Kilometer breite Insel St. Vincent erfüllt den Traum der Karibik
zweifelsohne. Die Insel unter dem Wind, den kleinen Antillen vor der
venezolanischen Küste bietet endlose Palmenstrände und türkisfarbenes Wasser.
Sie bildet dabei jedoch eine kleine Ausnahme. Sie ist nicht wie ihre
Nachbarinseln, die Grenadinen, aus Korallenbänken entstanden, sondern
vulkanischen Ursprungs. Ihre Strände sind daher fast ausnahmslos tiefschwarz.
Der teil üppige Bewuchs und das fruchtbare Land haben der Insel den Beinahmen
"Smaragdinsel" verliehen. Hauptstadt St. Vincent ist mit knapp 40.000 Einwohnern
Kingstown. Sie liegt malerisch in einer weit geschwungenen grünen Bucht am Fuße
des 736 Meter hohen Mount Andrew und des geschichtsträchtigen Dorsethshire Hills.
Sehenswürdigkeiten:
Kingstown ist eine übersichtliche Stadt,
deren Leben sich zwischen der Greenville und der Halifax Street im Norden, sowie
der Bay Street im Süden abspielt - und Kingstown ist eine Stadt, in der Freunde
alter Kirchen und historischer Gebäude auf ihre Kosten kommen. Denn die meister
Häuser können noch in das 17. und 18. Jahrhundert zurück datiert werden. Wer den
Hochbetrieb des täglichen Fischmarktes hinter sich gelassen hat, findet in der
Nähe der Greenville Street drei schöne altertümliche Kirchen: die Anglican
Cathedral of St. George, die St. Mary's Church und die Methodistenkirche. Im
Botanischen Garten fühlt sich der Besucher in eine exotische Welt versetzt. Wer
daheim stolz auf seinen Gummibaum ist, kommt angesichts der hier zu bestaunenden
Exemplare schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Ehrfurcht macht sich auch
unter dem riesigen Baobab-Bäumen breit, die zu den größten und langlebigsten
Bäumen der Welt gehören. Von historischer Bedeutung ist das Fort Charlotte,
benannt nach der Frau des englischen Königs Georg III., die übrigens aus
Mecklenburg stammt. Das Fort wurde im auslaufenden 18. Jahrhundert erbaut.
Die schönsten Wasserfälle der Insel sind die ca. 13 Meter hohen Trinity Falls in
der Nähe der Richmond Bay. Die größte Sehenswürdigkeit auf St. Vincent ist der
noch aktive
Vulkan La Soufriere. Seinen letzten
Ausbruch hatte er 1979, wobei viele Plantagen der Insel vernichtet wurden.
Das hatten wir uns für heute vorgenommen:
Heute
hatten wir uns wieder für einen AIDA-Ausflug entschieden. Dieser nannte sich
"Westküste mit Wanderung zu den Trinity Falls" und hatte folgende Stationen:
"Mit dem Bus ca. 2 Std. Panoramafahrt entlang der Westküste durch Fischerdörfer,
Tabakplantagen und Zuckerrohrfelder, anschließend Wanderung zum Wasserfall mit
seinen zwei Kaskaden (pro Weg ca. 1 Std.). Möglichkeit zum Schwimmen; vor der
Rückfahrt kleiner Snack." Wir hatten uns im Vorfeld schon Gedanken darüber
gemacht, ob wir diese Wanderung auch schaffen, schließlich hieß es im Prospekt:
hoher Schwierigkeitsgrad, gute Konditionen, steile Teilstücke mit vielen Stufen.
Aber im Nachhinein können wir sagen, wir haben es geschafft und es war gut!
Los ging es direkt morgens um 9.00 Uhr mit zwei kleineren Bussen. Allerdings
haben wir in unserem Bus sehr eng gesessen und das war nicht so angenehm. Die
Fahrt dauert auch wie angekündigt 2 Stunden. Es gab unterwegs auch viel zu
sehen, obwohl es sehr häufig geregnet hat. Endlich am Ausgangspunkt für die
Wanderung angekommen ging es auch recht zügig los. Zunächst war die Strecke
recht eben und gut zu laufen. Nach einer gewissen Zeit wurde der Weg jedoch
immer schmaler und es ging dann in vielen unebenen Stufen hinab. Da wir dann
noch nicht ganz so geübt waren, brauchten wir auch etwas länger als 1 Stunden.
Viele waren schon vor uns da und haben sich in dem kühlen Nass des Wasserfalls
erfrischt. Für uns reichte die Zeit hierfür leider nicht mehr, da es bereits
nach ca. 10-15 Min. wieder den gleichen Weg zurück ging. Das war dann auch das
anstrengendste Stück, die vielen Stufen wieder hinauf. Wieder an den Bussen
angekommen, gab es was zu trinken und ein Sandwichs. Auf dem Rückweg machten wir
dann noch einen kurzen Stopp an der Wallilabou Bay. Hier wurden Teile des Films
Fluch der Karibik gedreht. Danach ging es wieder zurück zur AIDAaura. Das war
dann also fast unser letzter Tag der Reise. Wir waren ganz schön geschafft und
es war trotzdem schön, nur, wie bereits gesagt, hätte das Platzangebot im Bus
größer sein müssen. Es wirklich sehr beengt. Und auch die Aufenthaltsdauer am
Wasserfall hätte länger sein können.
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Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von St. Vincent:
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Hier noch ein paar informative Links zu St. Vincent:
>
St. Vincent >
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
>
Vulkan La Soufriere
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