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6. Tag der Mein Schiff 1-Kreuzfahrt: La Gomera - San Sebastián

Flagge von La Gomera Wappen von La Gomera

Allgemeine Infos

La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der kanarischen Inseln. So beträgt die größte Entfernung sowohl zwischen der Nord- und der Südküste als auch von Osten nach Westen nicht mehr als 25 km. Doch die großen Höhenunterschiede und die Unwegsamkeit vieler Gebiete auf der Insel erschweren die Verbindung zwischen den Inseldörfern und sind der Grund dafür, dass es noch viel nahezu unberührte Natur gibt. Zu den Besonderheiten La Gomeras gehört die weltweit einzigartige Pfeifsprache "El Silbo". Diese wird von den Gomeros teils noch heute genutzt. Da sie über große Distanzen verstanden wird, verhilft sie den Einheimischen zu einer einfachen Verständigung über die weiten Täler der Insel. Ein wahres Ausflugshighlight ist der Nationalpark Garajanay, der zum UNESCO Weltnaturerbe zählt und mehr als 10 % der Inseloberfläche einnimmt. In diesem einmaligen Ökosystem gibt es den größten immergrünen Lorbeerwald der Welt und beeindruckende, bis zu 2 m hohe Farne zu sehen. Auch das eindrucksvolle Felsmassiv Los Organos, eine aus Lava entstandene Steilklippe, fällt schon von Weitem ins Auge. Klimatisch steht La Gomera wie alle westkanarischen Inseln unter dem Einfluss der feuchten Passatwinde, die sich im Norden und Westen abregnen und besonders hier die Landschaft begünstigen.

Sehenswürdigkeiten:

Der Torre del Conde "Turm des Grafen" ist das vermutlich älteste Gebäude von San Sebastián und gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt. Mit seinen 15 m ragt er aus dem Park nahe der Plaza de las Américas hervor. Seit seiner Errichtung im 15.Jahrhuntert diente er als Teil der Stadtbefestigung zum strategischen Schutz und später als Lagerhalle für die Beute der Konquistadoren, weshalb er mehrere Male von Piraten geplündert wurde.
Der Plaza de las Américas ist das Herzstück von San Sebastian. Nach Verlassen des Hafengebietes gelangt man unweigerlich zu dem von Palmen umgebenen Lebensmittelpunkt vieler Menschen der Stadt. Hier laden kleine Cafés zum Entspannen ein. Im Osten erblickt man von hier aus schon das im kanarischen Stil erbaute Rathaus. Sowohl die historische Calle Real als auch die Geschäftsstraße Calle Ruiz de Padrón nehmen hier ihren Anfang und führen vorbei an zahlreichen kleinen Sehenswürdigkeiten.
Umgeben von terrassierten Bananenfeldern liegt Hermigua im Nordosten der Insel in einem steilen Tal. Die Häuser ziehen sich entlang des Barranco-Flusses bis hinunter zum Strand von Hermigua. Im Ort selbst gibt es die Kirche Santo Dominge de Guzm´n aus dem 16.Jahrhundert, die früher Teil eines Dominikanerklosters war. Nahe der Kirche liegt außerdem das M#"Museo Molino de Gofio", wo neben alten Webinstrumenten und Handmühlen auch eine restaurierte Gofiomühle ausgestellt ist. Gofio ist ein traditionelles Getreidegericht mit Ursprung auf den Kanarischen Inseln.
Der Garajonay ist mit 1.487 m der höchste Berg der Insel und liegt im Zentrum von La Gomera. Von ganz oben hat man eine prächtige Aussicht über die westlichen Kanaren. Der Nationalpark zählt seit 1986 zum UNESCO Weltnaturerbe und bietet neben seinen einzigartigen Lorbeerwäldern, wie sie vor Jahrhunderten noch häufiger im Mittelmeerraum zu finden waren, viele weitere Naturschönheiten.

Unser Tag auf La Gomera sah so aus:

Hier hatten wir wieder nichts im Voraus geplant und wollten uns nur die Stadt San Sebastián ansehen. Da wir jedoch am letzten Abend auf dem Schiff etwas ausgiebiger gefeiert hatten und es auch ziemlich spät wurde, haben wir es auch nicht wirklich geschafft, schon am Morgen das Schiff zu verlassen. So war es dann schon fast Mittag, als wir durch den sehr schönen kleinen Hafen Richtung Stadt schlenderten. Als erstes kamen wir hier auf den Plaza de las Américas an. Von hier gingen wir die erste der beiden Hauptstraßen, die Calle Real hinauf und kamen an der kleinen Kirche Nuestra Senora de la Asuncion vorbei. Zurück gingen wir dann über die andere Hauptstraße, die Calle Ruiz de Padrón und von hier aus in den kleinen Park zum Torre del Conde. Dieser wurde dann ausgiebig besichtigt und danach machten wir uns langsam wieder auf den Weg zum Schiff.

Obwohl wir hier nun wirklich nicht sehr viel gesehen haben, war es ein schöner ruhiger und entspannter Tag.

Hier geht's zur Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von La Gomera:

Der Torre del Conde in San Sebastian, La Gomera, hier weiter zur Bildergalerie

Hier noch ein paar informative Links zu La Gomera:

> La Gomera
> Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
> San Sebastián
> Garajonay Nationalparkl

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