8. Tag der AIDA-Kreuzfahrt: Kolumbien - Cartagena
Allgemeine Infos:
Die in
einer Bucht am Karibischen Meer gelegene kolumbianische Küstenstadt Cartagena
ist mit ihren ca. 950.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Kolumbiens und gehört
heute zu den schönsten und attraktivsten Städten Lateinamerikas. Nicht umsonst
wurde sie von der UNESCO schon 1985 zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.
Cartagena ist ein echter "Kolonialschatz" mit kleinen Gassen und romantischen
Ecken. Und überall ist der heiße Rhythmus der Karibikmetropole spürbar. Tolle
Strände, wunderschöne Buchten, Nationalparks, glasklares Wasser und eine
Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten machen den Reiz dieser Hafenstadt aus. Zudem
lebt hier eine offene und freundliche Bevölkerung. Cartagena, die heldenhafte
Stadt Kolumbiens - den Zunamen "La Heroica" verlieh ihr der Freiheitskämpfer
Simón Bolivar.
Sehenswürdigkeiten:
Die Altstadt Cartagenas gehört zu den
schönsten Südamerikas. Viele der historischen Bauten sind noch erhalten und
wurden anlässlich eines Besuchs des damaligen amerikanischen Präsidenten Bill
Clinton neu renoviert. Es sind viele erhalten gebliebene Bastionen und
Festungsmauern aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu bewundern. Die stärkste
Bastion ist das Castillo de San Felipe de Barajas, ein mächtiges Fort, welches
1657 bis 1769 errichtet wurde und als Meisterwerk spanischer Festungsbaukunst in
Lateinamerika gilt. In der 1603 erbauten Jesuitenkirche San Pedro Claver hielt
sich von 1612 bis 1654 der Jesuitenpater Pedro Claver auf. Er machte sich
verdient als Seelsorger der Menschen, die auf den Sklavenschiffen aus Afrika her
gebracht wurden. Der Torre Reloj, ein Uhrturm, gibt den Zutritt in die
innere Stadt frei. Dahinter erstreckt sich einer der Hauptplätze Cartagenas, die
Plaza los Coches. Hier wurde früher der Sklavenmarkt abgehalten. Gegenüber steht
das Rathaus, das ehemals als Zollgebäude genutzt wurde. An der Plaza Bolivar
stehen die Bauten, die von der wechselhaften Vergangenheit der Stadt künden. Wie
der ehemalige Inquisitionspalast und die Kathedrale, ein massiver Bau mit
simpler Einrichtung, der einer Festung gleicht. Sie wurde 1575 begonnen und im
Jahre 1602 vollendet.
Unser Tag in Cartagena:
Für Cartagena hatten wir uns erstmals auf
unserer Reise für einen von AIDA angebotenen Ausflug entschlossen. Dieser nannte
sich "Stadtrundfahrt & Folklore" und hatte folgende Stationen: "Ca. 20 min.
Fahrt im offenen Chiva-Bus zum Kloster der Jungfrau Candelaria; kurze
Besichtigung; grandioser Rundblick über die Stadt, Fotostopp; ca. 30 Min. Besuch
des Fort San Felipe de Baraja; anschließend zum ehemaligen Munitionslager Las
Bovedas mit Souvenirläden und Kunsthandwerk, ca. 30 Min. Freizeit für Shopping;
ca. 45 Min. Sparziergang durch die Altstadt mit Besuch der Jesuitenkirche San
Pedro Claver; auf der Terrasse des Café del Mar
Tänze einer Folkloregruppe; Rückfahrt" Der Ausflug begann mit einem
ersten Treffen im Theater auf Deck 8 um 8.15 Uhr. Nachdem alle da waren ging es
vom Schiff. Davor standen dann schon 5 Chiva-Busse für uns bereit. Der erste Weg
war dann auch zum Kloster hinauf, welches sehr schön hoch über der Stadt gelegen
war. Der Ausblick von hier üben war schon toll. In dem 400 Jahre alten Kloster
befindet sich die Statue der Hl. Jungfrau von Candelaria, die sehr verehrt wird.
Jährlich im Februar findet eine Prozession statt, um ihr zu huldigen. Danach
ging die Fahrt dann weiter zum Fort San Felipe de Barajas. Es ist schon ein
wirklich imposantes Bauwerk, welches damals errichtet wurde. Ein komplexes
Tunnelsystem verbindet die strategisch wichtigen Punkte der Festung. Im Inneren
der Tunnel ist ein Echosystem eingebaut. Dadurch konnte selbst das kleinste
Geräusch des Feindes gehört dessen Aufenthaltsort bestimmt werden. Durch einen
Teil dieses Tunnels sind auch wir gegangen. Anschließend ging es dann zum
ehemaligen Munitionslager Las Bovedas. In den Gewölben reihte sich hier ein
Souvenirshop an den nächsten. Nach dem etwa halbstündigen Aufenthalt, wo auch
so mancher Einkauf getätigt wurde, ging die Fahrt weiter entlang der alten
Stadtmauer zum Cafe del Mar, welches direkt auf dieser alten Stadtmauer
errichtet wurde. Hier bekamen wir alle ein Erfrischungsgetränk und konnten uns
dann an den Folkloretänzen erfreuen. Vom Cafe aus ging es dann zu Fuß in die
Altstadt. Hier konnten wir die herrlichen historischen Gebäude bewundern und
besuchten noch die Jesiutenkirche San Pedro Claver. Am späten Mittag waren
wir dann wieder an der AIDAaura. Hier schnell zum Mittagessen und dann noch
einmal runter vom Schiff. Das Hafengelände war ziemlich groß und es war sehr
heiß und wolkenlos. Deshalb sind wir nur recht kurz bis zum einem Souvenirläden
gelaufen. Dort am Ufer waren im Gestrüpp zwei große Leguane. Nach einem kurzen
Besuch im Souvenirladen sind wir wieder zurück zur AIDAaura. Das Auslaufen aus dem Hafen war
auch wieder sehr schön
anzusehen. Unser Tag in Kolumbien war bei strahlend schönem Wetter sehr
schön. Cartagena war eine interessante und sehenswerte Stadt. Auch den
AIDA-Ausflug können wir durchaus empfehlen.
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Hier noch ein paar informative Links zu Kolumbien:
>
Kolumbien >
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes >
Castillo de San Felipe de Barajas >
Cafe del Mar in Cartagena
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