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3. Tag der AIDA-Kreuzfahrt: Jamaika - Montego Bay

Flagge von Jamaika Wappen von Jamaika

Allgemeine Infos:

Jamaika liegt innerhalb der größeren Gruppe der Antillen, südlich von Kuba und westlich der Insel Hispaniola, die sich Haiti und die Dominikanische Republik teilen. Sie ist die drittgrößte Insel der Karibik mit den Grafschaften von Cornwall im Westen, Middlesex in der Mitte und Surrey im Osten. Die Gesamtfläche der Insel beträgt 11.424 km² und die Ausmaße betragen grob 235 Kilometer von Ost nach West und 82 Kilometer (an der breitesten Stelle) von Nord nach Süd. Insgesamt hat Jamaika fast zweieinhalb Millionen Einwohner, wovon etwa eine halbe Million auf die Hauptstadt, Kingston, fällt, die das Zentrum des politischen und künstlerischen Lebens ist. Der Blue Mountain Peak ist mit 2.256 Meter der höchste Berg.
Der Name Montego Bay geht zurück auf die spanische Bezeichnung "Manteca Bahia" (Schmalzbucht), wegen der hier angesiedelten Schmalz-Produktion. Bis vor kurzem war die Wirtschaft der Stadt fast ausschließlich von der Bananen- und Zuckerproduktion abhängig. Bananen werden immer noch an den Kais verladen, aber die beiden Zucker-Fabriken haben ihre Tore schon lange geschlossen. Bei vielen nur als "Mo Bay" bekannt, ist dies die einzige richtige Stadt auf der Insel abgesehen von Kingston.

Sehenswürdigkeiten:

In Montego Bay gibt es einige Plätze von historischem Interesse: Am Sam Sharpe Square, benannt nach dem Baptisten-Minister, der 1831 die letzten Sklaven-Revolution initiiert hatte, befindet sich The Cage (Kafig), ein Gebäude, in das entlaufene Sklaven eingesperrt wurden. Heute ist es ein kleines Museum. The Slave Ring (Sklaven-Ring) war ein Amphitheater, das einst als Sklavenmarkt und Hahnenkampfplatz genutzt wurde. Die Monumente und der Garten an der Kirche der St. James Gemeinde gelten ebenfalls als Sehenswürdigkeiten.
Dunn's River Falls sind die berühmten Wasserfälle, die etwa 105 Kilometer östlich von Montego Bay liegen und wohl die populärste Attraktion Jamaikas sind. Die Wasserfälle stürzen in Kaskaden über mehrere Kalkstein-Terrassen fast 200 Meter in die Tiefe.
Rose Hall Greathouse ist ein historischer Plantagenbesitz aus dem Jahre 1770 und befindet sich östlich von Montego Bay. Der Landsitz wurde von dem amerikanischen Millionär John Rollins Ende der 60er Jahre aufwendig in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Im Inneren sind besonders das Mobiliar und das großartige Treppenhaus zu erwähnen.
Nicht weit von Rose Hall befindet sich ein weiterer autentischer Herrensitz, das Greenwood Greathouse, der ebenfalls aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert stammt und zu den größten Plantagen der Nordküste gehört. Die neuen Besitzer des gut erhaltenen Originalbaus haben die vorhandenen wertvollen Antiquitäten selbst restauriert.

So, nun aber dazu, was wir an diesem Tage denn so gemacht haben:

Leider hatten wir hier heute mit dem Wetter nicht so viel Glück. Es herrschte reichlich Wind bis teilweise Windstärke 9 und wir konnten nicht im Hafen von Montego Bay anlegen. Durch den starken Wind war es auch recht kühl und es regnete häufiger. Daher war auch kein Sonnenbaden auf dem Pooldeck möglich. Wir vertrieben uns daher die Zeit in der Sauna.
Endlich, am frühen Nachmittag war es dann doch endlich möglich, in den Hafen einzufahren und anzulegen. Wir hatten hier einen privaten Ausflug mit Stephen gebucht, der allerdings ja über den ganzen Tag gehen sollte. Nun war ja schon über die Hälfte des Tages vorbei. Aber Stephen hat auf uns gewartet und da der Ausflug ja nun wesentlich kürzer ausfallen musste, kam er uns mit dem Preis sehr entgegen, statt, wie geplant 35 $ zahlten wir nur 20 $ pro Person. Da eine ganze Menge Leute, die nicht vorher gebucht hatten, mitfahren wollten, wurde ein zweiter Bus eingesetzt.
So gegen 15.00 Uhr ging es dann los, erstmal raus aus Montego Bay. Dies war jedoch leichter gesagt als getan, denn wegen einer Großbaustelle an einer neuen Straße gab es einen ziemlich langen Stau, der unsere knappe Zeit noch mehr schrumpfen lies. Aber dann ging es rauf in die Berge. Der Stephen war echt ein cooler Typ, Jamaikaner, der jedoch sehr gut deutsch sprach und hiervon reichlich Gebrauch machte. Er fuhr und redete die ganze Zeit. In den Bergen machten wir dann an einem kleinen Obststand an der Straße Halt. Hier konnten Orangen und Kokosnusswasser probiert werden und es gab diverse Erklärungen hierzu. Danach wurde auch schon wieder gedreht zur Rückfahrt nach Montego Bay. In der Stadt fuhr Stephen durch das touristische Viertel zur Strandpromenade und wieder zurück. Dann gab es noch einen Stopp an einem Souvenirgeschäft und dann war es auch schon Zeit, wieder zum Schiff zurückzufahren.
Es war wirklich sehr schade, dass wir nur so wenig von dieser schönen Insel gesehen hatten, aber das Wetter kann nun mal keiner ändern.

Hier geht's zur Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von Jamaika:

Jamaika

Hier noch ein paar informative Links zu Jamaika:

> Jamaika
> Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
> Dunn's River Falls
> Rose Hall Greathouse

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