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11. Tag der AIDA-Kreuzfahrt: Venezuela/Isla Margarita - El Guamache

Flagge von Venezuela Wappen von Venezuela

Allgemeine Infos:

Die Isla Margarita liegt ca. 40 Kilometer vor der Nordostküste Venezuelas. Sie ist mit 1.150 km² Fläche die größte von 70 Inseln, die zum Staat Venezuela gehören. Porlamar ist die größte Stadt des Eilandes, die Hauptstadt Margaritas heißt La Asunción. Beide Städte liegen im östlichen Teil der Insel, der touristisch gut erschlossen ist und mit den schönsten Stränden aufwartet.

Sehenswürdigkeiten:

Porlamar wurde 1536 gegründet und hieß damals noch Pueblo de la Mar und wurde durch den Volksmund auf Porlamar verkürzt. Einst ein friedliches Fischerdorf, ist sie heute eine lebhafte Stadt mit ca. 180.000 Einwohnern und jeder Menge Gelegenheit zum Geld ausgeben. Breite Einkaufsstraßen, in denen sich die eleganten Geschäfte dicht aneinander reihen, gute Restaurants und Hotels bestimmen den Puls der Stadt. Doch auch die Kunst kommt nicht zu kurz. Das Museo de Arte Contemporáneo Francisco Narváez ist ein sehenswerte Museum für Zeitgenössische Kunst. Hier sind zahlreiche Gemälde und Skulpturen des Künstlers Francisco Narváez (1905 - 82) ausgestellt, der in Porlamar geboren und auch hier begraben wurde.
Der Faro de Porlamar ist ein kleiner Leuchtturm, der aus dem Jahre 1896 stammt. Von der Pier aus legen Boote zum Fischerdorf Chacopata auf dem venezolanischen Festland ab. Der Mercado Municipal Conejeros ist ein riesiger öffentlicher Markt. Dort steht alles mögliche zum Verkauf, von Fisch über Gemüse bis zu Souvenirs und T-Shirts.
Das älteste Fischerdorf Margaritas, Pampatar, liegt nur knapp neuen Kilometer von Porlamar entfernt. Hier warten schöne Strände, Fischerboote, alte Gebäude und das Castillo de San Carlos Borromeo auf den Besucher. Das Kastell stammt aus dem späten 17. Jahrhundert und diente der Verteidigung der Stadt gegen plündernde Piraten. Gegenüber der Burg erhebt sich die stolze Kirche Iglesia de Santisimo Cristo del Buen Viaje, Beschützer der Reisenden. Das Kruzifix über dem Altar soll einst von einem Schiff aus Spanien hierher gebracht worden sein, das sich auf dem Weg nach Santo Domingo befand.
La Asunción, die Hauptstadt der Insel, wurde 1565 genau hier gegründet, weil man diese Stelle für besonders sicher vor den ständigen Attacken durch die Piraten hielt. In dem ruhigen und friedlichen Ort gibt es zahlreiche alte Kolonialbauten zu besichtigen.
Die Laguna de la Restinga, die im Westen die Insel Margarita mit der Macanao-Halbinsel verbindet, beherbergt einen 28 Kilometer langen und 4,5 Kilometer breiten Nationalpark. In diesem riesigen Gebiet warten Lagunen, enge Kanäle, Mangroven, ein Muschelsandstrand und die dort lebenden Seevögel auf ihre Entdecker.

Unser Programm für heute sah so aus:

Da direkt am Hafen keine Stadt für Erkundungen auf eigene Faust war und wir hier nicht so gerne allein etwas unternehmen wollten, haben wir für hier wieder eine Tour mit AIDA gebucht. Diese nannte sich "Typisch Margarita" und hatte folgendes Stationen: "Ca. 45 Min. Fahrt zur Farm Los Jovos, ca. 1 Std. Aufenthalt mit Besichtigung; ca. 20 Min. Weiterfahrt nach Juan Griego, einem Fischerort an der Nordwestküste, hier ca. 30 Min. Aufenthalt; anschließend Fahrt zu einem der Strände Margaritas, ca. 1,5 Std. Aufenthalt; während der Rückfahrt ca. 1 Std. Besuch im Volkskundemuseum Tacuantar."
So gegen 10.30 Uhr ging die Fahrt dann mit einem großen Bus los. Auf der Farm Los Jovos bekamen wir dann allerlei erklärt und gezeigt. Zunächst eine große Fruchtauswahl von dem, was hier so alles wächst. Zu Trinken gab es einen leckeren aufgesetzten Rumpunsch in Kokosnussschalen. Der schmeckte schon mal gut. Dann wurde uns gezeigt, wie man früher aus Zuckerrohr den Saft gepresst hat. Freiwillige durften sich daran versuchen und dann konnte der frisch gepresste Saft verköstigt werden. Weiter gab es dann noch die frischen Früchte zu verköstigen. In Käfigen wurden ein paar Affen sowie Papageien gehalten. Die Affen freuten sich über ein Stück Zuckerrohr, woran sie dann genüsslich knabberten. Nachdem so alles gesehen wurde, ging die Fahrt weiter.
An einer großen Bucht gab es noch einen kurzen Fotostopp. Hier lag das 5 Sterne Hotel Hesperia. Kurz danach erreichten wir dann den Fischerort Juan Griego. Hier war nun gerade nicht viel besonderes zu sehen. Es war halt ein ganz normaler kleiner Ort mit kleinem Hafen, den wir allein ohne Führung besichtigen konnten. Nach 30 Min. Aufenthalt gings dann auch direkt weiter zum Strand Playa Caribe. Gerade hatten wir unsere Liegen bezogen, gab es erstmal einen kräftigen kurzen Regenschauer. Aber dann war es auch gleich wieder schön. Es herrschte an diesem Tag hier jedoch eine mächtig starke Brandung und schwimmen war fast unmöglich bzw. recht gefährlich. Trotzdem war es hier sehr schön.
Nach 1 1/2-stündigen Aufenthalt ging es dann weiter zum Volkskundemuseum Tacuantar. Es hat die Form eines inseltypischen Dorfes. In den Häusern werden viele alte Gebrauchsgegenstände, handwerkliche Arbeiten und Antiquitäten gezeigt. Die einzelnen Ausstellungen sind thematisch gegliedert. So gibt es eine Rum-Destilieranlage, eine Zeitungspresse, alte Kücheneinrichtungen, Krüge und andere Gefäße, aber auch religiöse Figuren zu sehen. In einem anderen Raum sind alte Gewehre ausgestellt, aber auch kunstgewerbliches und Malereien finden wir. Auch draußen zwischen den einzelnen Häusern gibt es sehr viel Sehenswertes, alte Boote, landwirtschaftliche Geräte, Skulpturen und Gefäße. Nach dem Rundgang ging es dann per Bus wieder zurück zum Hafen.
Hier war eine lange Reihe mit Verkaufsständen, die allerlei Souvenirs anboten, sowie ein paar Bars. Da die AIDAaura heute mal etwas später ablegte, hatten wir noch reichlich Zeit uns alles anzusehen und auch noch etwas einzukaufen.
Es war wieder einmal ein sehr erlebnisreicher Tag mit vielen verschiedenen Eindrücken. Auch hatte uns der Ausflug mit AIDA gut gefallen, nur das Fischerdorf war jetzt gerade nicht der Hit, aber vermutlich gerade "typisch" für Margarita.

Hier geht's zur Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von Isla Margarita:

Landschaft auf Isla Margarita

Hier noch ein paar informative Links zu Venezuela/Isla Margarita:

> Isla Margarita
> Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
> Volkskundemuseum Tacuantar

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