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12. Tag der AIDA-Kreuzfahrt: Grenada - St. George's

Flagge von Grenada Wappen von Grenada

Allgemeine Infos:

Eine Insel, die überwältigend ist. Besonders für die Sinne. Der Duft von exotischen Gewürzen lässt einen zweimal schnuppern. Und die pastellfarbenen Häuser strahlen in der Sonne. Sogar die vielen Strände Grenadas sind in verschiedenen Farben zu haben: Mal schwarz, mal weiß verlaufen sie entlang des kristallklaren Wassers der Karibik. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und die südlichste der so genannten Windward-Inseln. In der Mitte der Insel verläuft eine Bergkette. Die abwechslungsreiche Landschaft besteht aus tropischen Regenwäldern, Schluchten und ruhenden Vulkanen. Grenada ist 344 km² groß, 33 Kilometer lang, 19 Kilometer breit und hat ca. 94.000 Einwohner.
Die Hauptstadt des unabhängigen Commonwealth-Staates ist St. George's. Die Landwirtschaft ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Inselstaates. Ein Drittel der auf dem Weltmarkt angebotenen Muskatnüsse kommt aus Grenada.

Sehenswürdigkeiten:

Die terrassenförmig angelegte Hauptstadt St. George's mit ihrem engen steilen Gassen zwischen Häusern und Kirchen gehört zu den am attraktivsten gelegenen Hafenstädten der Karibik. Einst von den Franzosen und Engländern erbaut, prägen noch heute die unterschiedlichsten architektonischen Stile das Stadtbild. Die Wharf Road umrundet das hufeisenförmig eingeschnittene Hafenbecken des Carenage, des malerischen Binnenhafens. Entlang der Uferpromenade reihen sich alte Lagerhäuser aus französischer und britischer Kolonialzeit, die teilweise restauriert und zu Restaurants, Cafes, Büros und Geschäften umgestaltet wurden. Sehr farbenfroh und lebendig sind auch die Märkte. Hinter der Bucht erheben sich die Hügel mit den Festungen Fort George und Fort Frederick.
Im Ort Gouyave befindet sich die gleichnamige Muskatnussfabrik. Selbst in der Nationalflagge führt Grenada eine Muskatnuss. Die 7.000 Muskatbauern der Insel sind in drei Kooperativen zusammengeschlossen und produzieren und verarbeiten etwa 1.500 Tonnen Muskatnüsse pro Jahr.
Der Nationalpark Grand Ètang Forest Reserve schützt einen artenreichen tropischen Regenwald und den ovalen, 530 Meter hoch gelegenen Kratersee Grand Ètang. Im Grand Ètang Forest Center erhält man einen ersten Überblick über das Gebiet. Von hier aus führen Spazierwege und Wanderstrecken durch tropisches Grün.
Die Concord Wasserfälle befinden sich auf der westlichen Seite der Insel am Rande des Nationalparks, und daher ist das Wasser der Fälle kristallklar und erfrischend kalt. Der erste der 3 Wasserfälle ist einfach über eine asphaltierte Straße zu erreichen. Der zweite Wasserfall (Au Coin) ist größer und höher als der erste und kann durch eine 45 minütige Wanderung erreicht werden. Der dritte Fall (Fontainbleu) ist etwas schwieriger zu erreichen aber er ist es auf jeden Fall wert.
Im Nordosten der Insel liegt die River Antoine Rum Distillery, eine alte Brennerei, in der sich die Produktionsabläufe seit fach 200 Jahren nicht geändert haben. In der museumsreifen Rumbrennerei von 1785 ächzt nach wie vor das Wasserrad der Mühle, in der das Zuckerrohr gepresst wird.

Das hatten wir uns für heute vorgenommen:

Wir hatten hier bisher nichts konkretes gebucht. Die anderen Bekannten hatten jedoch einen Ausflug über A & E Tours gebucht. Es bestand hier evtl. die Möglichkeit, sich hier noch anzuschließen. Dazu hatten wir uns im Hafengebäude verabredet, wo auch Eddy von A & E Tours wartete. Und das Beste, es waren noch Plätze frei, so dass wir mit daran teilnehmen konnten. Für uns der einzige kleine Nachteil war, dass Eddy nur englisch sprach. Die Tour nannte sich "Best of Nature Tour" und sollte folgendermaßen ablaufen: "Wenn Sie sehen wollen, das Paradies in der "Isle of Spice" - das ist Ihre Tour. Wir zeigen Ihnen alles, was natürlich auf der Insel ist. Ihre Tour beginnt in der malerischen Hauptstadt St. George's und bringt Sie der Westküste zu Ihrer ersten Schönheit, den berührten Concord Wasserfällen. Wir fahren dann weiter durch das Dorf Gouyave und auch Clozier, wo man sich auch das Rosemount Plantation House ansehen kann. Nach einer Erfrischung geht es zur nächste Station - der Grand Etang See und Regenwald. Hier können Sie zu Fuß durch die schönen Bäume, die Schatten spenden. Ihr Führer wird Sie begleiten, um noch eine andere Schönheit, die Annadale Wasserfälle zeigen. Wenn Sie noch keine Gewürze bekommen haben, unsere nächste Station, Amba-Kaila-Spice-Place, wird Ihnen diese Chance geben. Dann geht es zurück zum Schiff / Hotel, entspannen Sie Ihre Erinnerungen und Rücklauf des Tages würden Sie nie vergessen werden". Nun ja, so lautet die deutsch übersetzte Originalbeschreibung ungefähr. Der Ausflug verlief jedoch etwas anders, aber nicht schlechter:
Nach der Abfahrt ging es zuerst zum Amba-Kaila-Spice-Place. Hier gab es eine interessante Dokumentation, was alles mögliche aus einer Muskatnuss gemacht werden kann, einschließlich riechen und probieren. Auch andere Dinge und Herstellungsweisen, wie z. B. die Kakaobohne und die Noni-Frucht. Natürlich gab es hier aus alles Mögliche davon käuflich zu erwerben.
Danach ging die Fahrt dann weiter zum Annandale Wasserfall. Hier konnten wir die Felsenspringer bestaunen, die anschließend natürlich auch eine kleine Belohnung für ihre wagemutigen Sprünge haben wollten. Anschließend ging's dann gleich zum Grand Etang Nationalpark. Bei einem Rundgang war die üppige Vegetation  sowie der Kratersee zu bewundern. Auch gab es hier ein paar Läden mit Souvenirs und es liefen Frauen in farbenfrohen Kleidern mit fruchtigem und blätterreichen Kopfschmuck herum, die sich aber nur gegen Dollars fotografieren lassen wollten. Haben aber trotzdem welche erwischt.
Nach diesem Aufenthalt ging die Fahrt dann wieder zurück Richtung St. George's hinauf zum Fort Frederick. Dieses haben wir jedoch nicht besichtigt. Wir hatten von hier oben aber einen schönen Ausblick auf die Stadt und den Hafen. Danach fuhren wir weiter zu einer alten Rumdistillery. Diese haben wir besichtigt, sie allerdings derzeit nicht in Betrieb. Anschließend gab es hier noch eine Verköstigung der außergewöhnlich vielen verschiedenen Sorten Rum in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Nachdem dann alle zufrieden gestellt waren und natürlich auch der eine oder andere seinen Einkauf getätigt hatte, fuhren wir wieder ganz zurück nach St. George's. Hier endete dann unser Ausflug wieder am Hafen.
Obwohl wir natürlich nicht alles verstanden hatten, war auch dieser Ausflug sehr informativ und interessant gewesen.
Nun hatten wir noch ein paar Stunden bis zum Ablegen des Schiffes Zeit und sind noch einmal zu Fuß in die Stadt gegangen. Hierbei waren der Markt und auch der Fischmarkt besonders schön.
Unser Tag in Grenada war sehr schön. Es war eine der schönsten Inseln, die wir auf unserer Reise gesehen haben. Besonders aufgefallen ist uns, dass es hier außergewöhnlich sauber war und kaum Müll, wie z. B. auf Isla Margarita zu sehen war. Wir können uns gut vorstellen, hier einmal länger Urlaub zu machen.

Hier geht's zur Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von Grenada:

St. George's auf Grenada

Hier noch ein paar informative Links zu Grenada:

> Grenada
> Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
> A & E Tours
> Nationalpark Grand Ètang

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