14. Tag der Mein Schiff 1-Kreuzfahrt: Fuerteventura - Puerto del
Rosario
Allgemeine Infos
Fuerteventura ist die östlichste und mit 1.731 km² nach
Gran Canaria die zweitgrößte Insel der Kanaren. Zusammen mit Lanzarote, von der
sie nur eine Meerenge trennt, ist sie zudem auch die älteste der Kanarischen
Inseln. Bis zum afrikanischen Festland sind es nur noch ca. 120 km. Ihren Namen
verdankt Fuerteventura den oft vorherrschenden starken Winden, die auch zu dem
etwas rauen Charakter der Insel passen. Die Landschaft wird dominiert von Sand
und Fels, traumhaften Sandstränden und goldgelben Dünenlandschaften. Im
Gegensatz zu den anderen Kanarischen Inseln ist das Landschaftsbild trotz des
vulkanischen Ursprungs der Insel eher karg und wüstenhaft. Neben dem Tourismus
prägen die Landwirschaft, die Fischerei und die Viehzucht das Land. Vor allem
Wassersportler finden auf der Insel ideale Bedingungen. Die beständigen
Passatwinde machen das südliche Gebiet um Jandia zu einem beliebten Revier für
Windsurfer. Doch Fuerteventura bietet nicht nur Wassersportlern paradiesische
Ausflugsmöglichkeiten. Auf der Insel lassen sich unter anderem auch Plantagen
der heilenden Pflanze Aloe Vera, jahrhundertealte Windmühlen, ursprüngliche
Fischerdörfer und nicht zuletzt die inseltypische Lebensart der gut 90.000
Einwohner erleben.
Sehenswürdigkeiten::
Direkt im Zentrum von Puerto del Rosario
liegt die Kirche "Nuestra Señora del Rosario", die der
Stadt ihren Namen gab und im Jahre 1824 erbaut wurde. Von außen mit Ziegeln
verblendet, ist sie von innen vor allem aufgrund der schönen Steinmetzarbeiten
am Kirchenschiff und der Reproduktion des ersten Altaraufsatzes sehr sehenswert.
Direkt neben der Kirche befindet sich das Unanmuno-Museum, das ehemalige
Exildomizil des Schriftstellers und Philosophen Miguel de Unamuno, der in seinen
Werken immer wieder seine Verbundenheit zu der rauen Insel dargestellt hat.
In direkter Nähe zum Zentrum von Puerto del Rosario liegt der 800 m lange
Sandstrand in der Bucht Playa Blanca. Er ist vom Klima der Insel und dem im
Vergleich zu anderen Stränden recht ruhigen Meer geprägt. In wenigen Minuten ist
der Strand von der Hafenpromenade aus zu erreichen. Im Hintergrund zeichnen sich
noch sanft die Umrisse der Hafenanlage und der Stadt ab. Man kann hier das
Surfen lernen oder einfach nur ein Sonnenbad genießen und das Spiel der Wellen
beobachten. Um eine große, geschwungene Bucht herum, etwa 10 km südlich von
Puerto del Rosario, liegt Caleta de Fustes. Zahlreiche Bungalows im
maurisch-kanarischen Stil bieten in direkter Nähe zum geschützten weißen
Sandstrand vielen Urlaubern ein Feriendomizil. Am Jachthafen bieten das
Oceanarium Explorer mit Meeresaquarien und einem "Piratenschiff" sowie die
Anlegestelle für Ausflugsboote mit Glasböden ideale Möglichkeiten, einen
interessanten Tag mit der ganzen Familie zu verbringen. Die ehemalige
Hauptstadt Fuerteventuras, Betancuria, ist ca. 35 Minuten mit dem Auto von
Puerto del Rosario entfernt und steht heute mit seinen prächtigen Bürgerhäusern
und Adelssitzen unter Denkmalschutz. Betancuria liegt in einem malerischen und
sehr fruchtbaren Teil der Insel. Der Vorplatz der Kathedrale "Santa Maria de
Betancuria", eine Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert, ist subtropisch bepflanzt
und von typisch kanarischen Häusern umgeben. Das älteste Gebäude des Ortes, die
Casa Santa Maria, wurde von einem Deutschen aufwendig restauriert und beherbergt
heute ein Kunsthandwerksmuseum und kleinere Geschäfte.
Unseren letzten Tag der Reise haben wir so verbracht:
Da wir bereits vor Jahren schon einmal im
Süden von Fuerteventura Urlaub gemacht hatten, haben wir uns den
Internet-Bekannten Katja und Stefan angeschlossen, die mit einem Mietwagen eher
den nördlichen Teil der Insel erkunden wollten. So fuhren wir gemeinsam. Unser
erstes Ziel war in der Nähe von Tefia, einem sehr kleinen Dorf etwa in der
Inselmittel. Hier lag das Ecomuseo La Alcogida. Hier wurden verschiedene für
Fuerteventura typische Häuser hergerichtet und als Museumsdorf den Gästen
zugänglich gemacht. Es war hier nicht wirklich viel los und so hatten wir dieses
kleine Museumsdorf eigentlich fast ganz für uns allein und wir konnten uns in
aller Ruhe in den Häusern umsehen. Danach fuhren wir weiter in Richtung
Norden bis zum Ort La Oliva. Im Zentrum befindet sich die schöne Pfarrkiche
Nuestra Señora de la Candelaria. Weiter befindet sich in La Oliva das Centro de
Arte Canario. Die Casa Mané und zwei unterirdische Ausstellungsgänge formen ein
ungewöhnliches Forum anspruchsvoller kanarischen Gegenwartskunst. Den Hof dieses
Kunstzentrums schmücken viele verschiedene Skulpuren. Nachdem wir uns hier recht
lange alles angesehen hatten, fuhren wir weiter bis nach Corralejo ganz im
Norden. Es war allerdings schon etwas schwierig, den Weg hinein in die Stadt
zu finden, es kam uns alles etwas verbaut vor, dazu noch Baustellen mit
gesperrten Straßen. Aber schließlich haben wir es doch geschafft bis zum
Zentrum. Hier gingen wir dann durch die Fußgängerzone und am Hafen entlang.
Zwischendurch haben wir uns bei sehr leckeren Tapas gestärkt. Allerdings war
Corralejo jetzt wirklich nicht besonders sehenswert und unserer Meinung nach
auch nicht besonders schön. Noch einmal muss man nicht dort hin. Inzwischen
war es nun auch wieder Zeit, den Rückweg anzutreten. Über die Küstenstraße,
vorbei an dem großen Dünengebiet El Jable, erreichten wir dann auch ziemlich
schnell wieder Puerto del Rosario und somit unser Schiff
Diesen letzten Tag unserer
Mein-Schiff-1-Kreuzfahrt haben wir somit wieder sehr gut verbracht und leider,
leider, müssen wir morgen wieder nach Hause.
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Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von Fuerteventura:
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Hier noch ein paar informative Links zu Fuerteventura:
>
Fuerteventura >
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes >
Puerto
del Rosario >
La Oliva
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