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13. Tag der AIDA-Kreuzfahrt: Dominica - Roseau

Wappen von St. Maarten

Allgemeine Infos:

Zwei Inselgruppen bilden den östlichen Bogen der Kleinen Antillen, die Leeward-Inseln im Norden unterhalb von ihnen die Windward-Inseln. Dominica liegt genau in der Mitte, auf halbem Weg zwischen Guadeloupe im Norden und Martinique im Süden. Die Insel zählt zu den ursprünglichsten und wildesten der Antillen. Rund 300 Flüsse und Gebirgsbäche durchziehen die nur 750 km² kleine Insel, die 46 Kilometer lang und 25 Kilometer breit ist. Die Insel wird auch betitelt als "The Nature Island of the Caribbean", nicht zuletzt um eine Verwechslung mit der Dominikanischen Republik zu vermeiden. Dominica bietet wirklich die spektakulärsten Momente der ganzen Karibikwelt. Die Wasserwelt ist so gut wie unberührt und der dichte Urwald lässt Touren jeder Länge zu, vorbei an Wasserfällen, Flüssen, Bächen, Seen, heißen Quellen und Vulkanen.

Sehenswürdigkeiten:

Die Inselhauptstadt Roseau ist eine relativ kleine Stadt mit etwas mehr als 17.000 Einwohnern. Historische Gebäude gibt es nur wenige, da weite Teile der Stadt 1805 von einem Feuer zerstört wurden. Am Südende befinden ein paar sehr schöne Gebäude im Kolonialstil: Die öffentliche Bücherei, das Gerichtsgebäude und das Regierungsgebäude. Weiter ist hier die römisch-katholische Kirche Our Lady of Fair Haven und die Methodistenkirche zu besuchen. Das Prunkstück der Stadt ist wahrlich der Botanische Garten. Besucher finden hier viele Pflanzen der Insel auf einem Fleck.
Einer der bezauberndsten Parks ist der 1975 eröffnete Nationalpark Morne Trois Pitons. Hier befinden sich auf mehr als 65 km² ein Regenwald, Seen, Wasserfälle und mehrere über 1.000 Meter hohe Berggipfel. Der Nationalpark wurde nach dem höchsten Berg der Gegend benannt. Der Morne Trois Pitons (1.372 Meter) hat tatsächlich drei Berggipfel. Es gibt hier zwei ansehnliche Wasserfälle, den Middleham Falls und den Emerald Pool. Innerhalb des Parks befinden sich drei Seen. Der Berg Morne Macaque trennt den von Regen und Ablaufwasser gespeisten Boeri Lake vom Freshwater Lake (Frischwasser-See), der mit einer unterirdischen Quelle verbunden ist. Wunderschön gelegen und wegen seiner Besonderheit sehr viel aufgrender ist der Boiling Lake (kochender See). Die Tamperaturen liegen nahe dem Ufer bereits zwischen 82°C und 92°C. Das schwefelhaltige, milchige Wasser, dem heilende Wirkung nachgesagt wird, versickert durch den porösen Untergrund, bis es auf heiße Lava trifft, die es im Mittelpunkt des Sees nach oben steigen lässt.
Im Carib Territory im Osten der Insel leben die letzten 3.000 Nachkommen der Ureinwohner, die Kariben genannt werden. Kennzeichnend sind ihre asiatischen Gesichtszüge mit Mandelaugen, hohen Backenknochen und glattem schwarzen Haar. Vor Jahrtausenden kamen deren Vorfahren tatsächlich aus Asien über die Beringstraße durch Alaska, Nord- und Mittelamerika. Die Kariben sind heute geübte Fischer und kennen sich auch in der Landwirtschaft aus. An Touristen verkaufen sie handgefertigte Korbwaren.
Die Sulphur Springs, Schwefelquellen von Wotten Waven, nahe den Trafalgar Falls sind nicht die einzigen der Insel, aber die am besten erschlossenen. Der aufsteigende Dampf und der untrügliche Geruch weisen den Weg zu den Schlammlöchern, in denen es blubbert und sprudelt.

Unser Programm für heute sah so aus:

Für Dominica hatten wir uns wieder bereits im voraus von Deutschland einen Ausflug über einen örtlichen Anbieter angemeldet. Es handelt sich hier um eine seit 10 Jahren auf Dominica lebende deutsche Frau (Petra Charles-Kühnast), die zusammen mit dem einheimischen Tourguide Visitenkarte Sheppee Fun ToursSheppee Touren für AIDA-Touristen anbietet.
 Das Zusammentreffen war jedoch am Morgen etwas problematisch, da die AIDAvita nicht, wie wohl sonst üblich, direkt am Pier in Roseau festgemacht hat, sondern am etwas weiter entfernten Woodbridge Bay Port, auch genannt: Bananenhafen. Petra hatte aber durch Zufall bei ihrer Anfahrt das Schiff dort gesehen und konnte Sheppee verständigen. Somit haben wir uns dann auch gefunden und die Fahrt konnte losgehen.
 Es ging zunächst die Küste entlang Richtung Norden durch die Dörfer Massacre und Mahaut und denn weiter in den Nationalpark Morne Trois Pitons. Das Ziel war der Emerald Pool. Hier ging es dann zu Fuß durch den Regenwald bis zum Wasserfall. Nach einer kurzen Wanderung hatten wir den Emerald Pool auch schon erreicht und sind dann nach einem kurzen Aufenthalt dort wieder zurück zum Ausgangspunkt. Angekommen am Bus gab es erstmal wieder eine Stärkung in Form von Rum und dann ging die Fahrt weiter.
Das nächste Ziel war der Früchtemann Mr. Nice. Dort war es recht unterhaltsam. Mr. Nice hatte ununterbrochen Orangen, Ananas, Kokosnüsse und vieles andere aufgeschnitten und jeder konnte essen soviel er wollte. Es gab natürlich noch einen kleinen Shop, in dem man diverse typisch dominicanische Sachen kaufen konnte. Die Früchte gab es gratis, es war jedoch eine Trinkgeldbox aufgestellt, wo wohl auch jeder etwas hineinwarf. Nach einer ausreichenden Sättigung fuhren wir dann weiter zur Mero Beach an der Westküste. Dieser fast schwarze Strand ist vulkanischen Ursprungs. Hier hatten wir gut eine Stunde Zeit zur freien Verfügung. Da kaum einer baden wollte, haben wir es uns in Conny's Mero Beach Bar mit Getränken und Essen gutgehen lassen.
Da die Zeit bis zur Rückfahrt jetzt bald schon etwas knapp wurde, wir aber eigentlich noch die Schwefelquellen sehen wollten, machte Petra noch einen kurzen Abstecher zu einer Schwefelquelle, die nicht so touristisch erschlossen war wie die Schwefelquellen von Wotten Waven. Hier waren wir dann praktisch auch unter uns und es war sehr interessant. Dann ging es so langsam nach Roseau zurück mit einer kurzen Busfahrt durch den Botanischen Garten und dann noch rauf zum Morne Bruce, von wo wir einen tollen Blick auf die Stadt hatten. Hier wurde dann noch der letzte Rum vernichtet und die letzten Fotos geschossen, bevor es wieder zurück zur AIDAvita ging.
So ging auch dieser schöne erlebnisreiche Tag zu Ende.

Hier geht's zur Bildergalerie - unsere schönsten Bilder von Dominica:

Dominica

Hier noch ein paar informative Links zu Dominica:

> Dominica
> Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
> Roseau
> Homepage von Petra Charles-Kühnast

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